


Die neun Welten sind Teil des Weltenbaums.
Sie sind keine fernen Reiche und keine festen Zustände.
Sie sind Erfahrungsräume.
Jeder Mensch bewegt sich im Laufe seines Lebens durch sie hindurch oft ohne es bewusst zu wissen.
Manche Welten fühlen sich leicht an.
Andere eng, dunkel oder fordernd.
Keine davon ist falsch.
Keine davon ist zu meiden.
Welten als Wege
Die Welten stehen nicht nebeneinander.
Sie sind ineinander verwoben.
Man kann sich gleichzeitig in mehreren Welten befinden:
im Licht und im Zweifel,
in der Tiefe und im Wachsen,
im Abschied und im Neubeginn.
Manche Welten öffnen sich von selbst.
Andere betreten wir erst, wenn wir bereit sind.
Der Weltenbaum hält sie alle.
Wandel und Rückkehr.
Es gibt Welten, die wir oft besuchen und solche,
denen wir lange ausweichen.
Doch keine Welt bleibt für immer.
Alles ist Bewegung.
Alles ist Wandel.
Was uns eine Welt lehrt, tragen wir weiter als Erfahrung,
als Erinnerung,
als innere Stärke.
Diese neun Welten sind keine Lehre.
Sie sind eine Einladung zur eigenen Wahrnehmung.
Du musst keine kennen.
Du musst keine benennen.
Du darfst dich führen lassen oder verweilen.
Wo du gerade stehst, ist genau die Welt, die sich jetzt zeigt.
Die neun Welten des Weltenbaums stehen für unterschiedliche Qualitäten des Erlebens.
Sie beschreiben innere Landschaften,
Übergänge und Kräfte,
die uns im Leben immer wieder begegnen.
Jede Welt trägt ihre eigene Stimmung.
Keine ist höher oder niedriger als eine andere.
Alle gehören zum Ganzen.
Jede dieser Welten kann oberflächlich betrachtet werden oder in der Tiefe erfahren.
Für eine intensivere Auseinandersetzung öffnen sich manche Wege erst im gemeinsamen Gehen.
Für das gemeinsame Gehen und Erleden deiner inneren 9 Welten lade dich herzliche ein.

Asgard
Weite – Ordnung – innere Ausrichtung
Die Welt der Klarheit und der inneren Haltung.
Hier geht es um Verantwortung, Überblick und
den Blick von oben nicht als Macht, sondern als Ausrichtung.
Vanaheim
Lebenskraft – Fruchtbarkeit – Verbundenheit
Die Welt des Wachsens und der Zyklen.
Sie erinnert an den natürlichen Rhythmus, an Fülle,
Hingabe und das Vertrauen ins Leben.
Alfheim
Leichtigkeit – Wahrnehmung – feine Ebenen.
Die Welt der Zwischentöne.
Hier wohnen Inspiration, Sensibilität
und das Lauschen auf das, was leise wirkt.
Midgard
Alltag – Beziehung – gelebtes Leben
Die Welt der Menschen.
Hier begegnen sich Innen und Außen,
Entscheidung und Handlung,
Bindung und Abgrenzung.
Jotunheim
Herausforderung – Grenze – Reifung
Die Welt der Kräfte, die uns fordern.
Widerstand, Reibung und Größe gehören hierher.
Svartalfheim
Tiefe – Schatten – verborgene Arbeit
Die Welt des Unsichtbaren.
Hier geschieht Wandlung im Stillen,
oft ohne Zeugen, aber mit nachhaltiger Wirkung.
Niflheim
Stille – Rückzug – Erstarrung und Lösung
Die Welt des Innehaltens.
Kälte, Nebel und Pause gehören ebenso
zum Leben wie Bewegung und Feuer.
Muspelheim
Feuer – Impuls – Zerstörung und Neubeginn
Die Welt der Hitze und des Anfangs.
Hier brennt, was nicht mehr trägt und schafft Raum für Neues.
Hel
Abschied – Tiefe Weisheit – Wandlung
Die Welt des Endes, das kein Ende ist.
Með anda, ljósi
ok róta megin.
