


Wenn der eigene Halt gerade fehlt.
Manche Zeiten verlangen kein Verstehen.
Sie verlangen nach einem Moment,
in dem man bleiben darf.
Die folgenden Rituale sind schlicht.
Kleine Tore die dich erinnern.
An das Licht,
das auch im Stillen brennt.
An den Leib,
der trägt, auch wenn er müde ist.
An den Geist,
der sich weitet wenn man zur Ruhe kommt.
Gerne biete ich dir Verbindung zu diesen Wegen an.
In Retreats,
im Weben der Wyrd,
in gemeinsamer Zeit
Doch alles beginnt hier:
im Kleinen.
Im Einfachen.
Im Jetzt.
Ich halte den Raum.
Du bestimmst das Maß.
Manches erinnert sich,
sobald wir still genug werden.

Raum des Lichts – Weltenlicht
Wenn du das eigene Licht nicht sehen kannst
Zünde eine Kerze an.
Setze dich so, dass du ihre Flamme sehen kannst, ohne sie anzustarren.
Lege eine Hand auf dein Herz
oder auf den Bauch.
Atme drei Mal langsam ein & aus.
Sprich – laut oder still:
Ich muss jetzt nichts wissen.
Es genügt, dass ich da bin.
Lass die Kerze brennen,
bis dein Atem ruhiger wird.
Dann lösche sie bewusst.
Nicht das Licht wirkt
sondern der Moment,
in dem du geblieben bist.
Raum des Leibes – Weltenleib
Wenn du dich selbst kaum spürst
Wasche deine Hände, dein Gesicht
oder deinen ganzen Leib
mit warmem Wasser.
Nimm dir Zeit für die Berührung.
Nicht hastig.
Nicht zweckmäßig.
Spüre, wo deine Haut Kontakt hat.
Mehr ist nicht nötig.
Sprich innerlich:
Ich darf hier sein.
In diesem Leib.
In diesem Moment.
Trockne dich langsam ab.
Als würdest du dich begrüßen.
Baum des Geistes – Weltenrauch
Wenn Gedanken festhängen und Weite fehlt
Öffne ein Fenster oder tritt hinaus ins Grüne.
Zünde Räucherwerk an halte einfach inne.
Beobachte den aufsteigenden Rauch.
Mit jedem Ausatmen
lass einen Gedanken ziehen,
ohne ihm zu folgen.
Sprich leise:
Nicht alles muss festgehalten werden.
Atme, bis sich etwas weitet
oder nur ein wenig lockert.
Das genügt.
